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in Europe
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August,
14 - 16
August, 17 - 19
August, 20 - 23
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August, 27 - 29
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September, 17 - September, 28
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-- August, 27
China:
Die große kleine Flut
In den chinesischen Medien erfährt man viel über die Hochwasserlage
in Deutschland, aber kaum etwas über die eigene Flutkatastrophe am
Jangtse-Fluß
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Nach
Gefahr und größter Not: Dresdner Bilanz
Die Kunstwerke in Dresden und Sachsens anderen Museen sind glimpflich
davongekommen. Nicht aber die Bauten, die Theater und Opernhäuser.
Dennoch zeigen die Institutionen Zuversicht
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Erinnerung
an die Heiterkeit der Elbe
Trotz der Bombennacht von Dresden, trotz eisernem Vorhang, trotz der sächsischen
Sintflut dieser Tage: Die Elbe, nicht der Rhein, steht für das aufgeklärte,
heitere, südländische Deutschland. Stets lockte der Strom eher
ins weltmännisch Weite, als daß er unheimliche Schätze
auf seinem Grund versprach
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Unter
der Bühne liegt der Strand
Theater kaputt, Flügel ertrunken und alle Schuhe weg– eine erste
Schadensbilanz nach der Flut in Sachsen
(Süddeutsche Zeitung)
Die
große Flut
Dokumentation der Hochwasserkatastrophe
(Süddeutsche Zeitung)
Ortstermin
in Dresden
Nida-Rümelin: Gros der 100-Millionen-Hilfe nach Sachsen
Erschüttert und fasziniert zugleich zeigte sich der Kulturstaatsminister
beim Anblick der Schäden in Semperoper, Sempergalerie oder Staatsschauspiel.
Erschüttert vom Ausmaß der Schäden, fasziniert vom Zupacken
beim Aufräumen. Von der 100-Millionen-Hilfe sollen auch kleinere
Kulturstätten profitieren
(MDR online)
Kulturstätten
öffnen - Asyl gesucht
Auf 100 Millionen Euro beziffert Sachsen die Schäden an Kulturstätten
und Hochschulen. Eine vorläufige Bilanz. Indessen suchen die Kunstsammlungen
nach einem Asyl für die aus den Depots evakuierten Schätze,
die Semperoper sucht eine Ausweichspielstätte und wagt noch keine
Prognose, wann das Haus wieder spielfähig ist
(MDR online)
Überflutet,
aber nicht untergegangen: Sachsens Gerichte arbeiten wieder
Die Jahrhundertflut in Sachsen hat auch die Justiz hart getroffen: Gerichtsgebäude
wurden überflutet, zahlreiche Akten durch das Wasser vernichtet.
Dennoch, so das Justizministerium, sind die Gerichte arbeitsfähig
(MDR online)
Der
Zwinger ist wieder geöffnet
Die Soforthilfe der Bundesregierung zur Beseitigung der Hochwasserschäden
an Kultureinrichtungen geht zum überwiegenden Teil nach Sachsen.
Weil die Jahrhundertflut den Freistaat am stärksten getroffen habe,
sollten hier auch die meisten Mittel fließen, sagte Kulturstaatsminister
Julian Nida-Rümelin (SPD) am Dienstag in Dresden
(Kölner Stadtanzeiger)
Bellotto
kommt nicht mehr ins Aquarium
(Die Welt)
Soforthilfe
für beschädigte deutsche Kulturstätten
Bund stellt fünf Millionen Euro zur Verfügung
(Der Standard)
-- August,
28
Historic
Prague bridge reopens
Prague's Charles Bridge reopened on Wednesday, as the city attempted to
return to normal after devastating floods
(CNN News)
Prague's
historic bridge reopens
The famous Charles Bridge in the Czech capital, Prague, has reopened to
the public, as the city slowly returns to normal after the devastating
floods
(BBC News)
Head
above water
Many of Dresden's treasures have been saved thanks to the cool thinking
of the flooded city's museums director
(The Times)
Dresda
e Praga sott'acqua
Gravi danni agli edifici, ma nessuna perdita fra le opere d’arte mobili:
questo il primo bilancio dello straripamento
(Il Giornale dell' Arte)
Flutschäden
an Unis: Bonjour Tristesse
Allein in Sachsen hat das Hochwasser Schäden von über 40 Millionen
Euro an den Hochschulen verursacht. Wohnheime und Labors schlugen leck,
wertvolle Bücher und Musikinstrumente gingen unter. Nun wollen andere
deutsche Unis helfen und sammeln Spenden
(Der Spiegel)
Blaue
Augen: Dresdner Schadensbilanz
Nach der Jahrhundertflut, am 31. März 1845, besichtigte Eduard Devrient
die Schäden. Mit seiner Frau Marie und den Söhnen war der Dresdner
Hoftheaterdramaturg in die Stadt gegangen, ihnen das Wasser zeigen. Und
das, was es angerichtet hatte. "Aber diese Verwüstungen übertrafen
meine Vorstellungen weit", schrieb er in sein Tagebuch
(Frankfurter Rundschau)
Nida-Rümelin
sagt schnelle Hilfe zu
Die Besichtigung der Schäden in der Dresdner Sempergalerie und Semperoper
haben bei Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin (SPD) eine "Mischung
aus Erschütterung und Faszination" hervorgerufen
(Frankfurter Rundschau)
Selbst
Christophorus stürzte
Die Flut kam von Sachau her, durch den gebrochenen Damm. Binnen kurzer
Zeit stand die Priesitzer Elbschifferkirche, ein Glanzstück der Mitteldeutschen
Kirchenstraße zwischen Wittenberg und Torgau, zwei Meter tief im
braunen Wasser. Mit Macht drückte es gegen die Tür der Schifferkirche,
hob sie aus den Angeln, flutete das Kirchenschiff - und umspülte
den Altar der romanischen Feldsteinkirche
(Die Welt)
Großteil
der Hilfe geht nach Sachsen
Nida-Rümelin unterstützt Kultur
(Stuttgarter Zeitung)
Wörlitzer
Park nicht mehr gefährdet
Der Wörlitzer Park ist nicht mehr akut vom Hochwasser bedroht. Doch
schon jetzt belaufen sich die Schäden auf zehn Millionen Euro. Der
Direktor der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Weiss, erwartet eine
schlimmere Bilanz: Es seien längst noch nicht alle Schäden sichtbar,
weil das Hochwasser noch lange nicht vorüber sei
(MDR online)
100-Millionen-Schaden
für Kultur und Wissenschaft
An Sachsens Kultur-, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sind durch
die Flutkatastrophe nach ersten Schätzungen Schäden in Höhe
von 100 Millionen Euro entstanden. Minister Rößler betonte
am Montag, es handle sich um eine vorläufige Bilanz. Sachsen hoffe
auf finanzielle Hilfe aus Berlin, auf Spenden aus dem In- und Ausland.
Der Bund stellte bereits 100 Millionen Euro in Aussicht, auch Stiftungen
kündigten
(MDR online)
Wiedereröffnete
Dresdner Kulturstätten - Eine Übersicht
(MDR online)
Auf
dem Bücherfriedhof liegt das durchnässte Rechtserbe in Säcken
Hochwasser kennt keine Grenzen: Die Saarbrücker Autorin Alena Wagnerová
beschreibt die Verwüstungen einer Bibliothek in Prag
(Saarbrücker Zeitung)
Mangelhafte
Notfallpläne für Archive
"An Hochwasser denkt keiner", kritisiert Experte - Im Extremfall
hilft nur noch einfrieren
(Der Standard)
"Tage
des offenen Denkmals"
48 Länder haben sich Frankreich Idee angeschlossen - Zeit um auch
über Hochwasserschäden nachzudenken: Kann der Europarat helfen?
(Der Standard)
-- August,
29
Pedestrians
can again enjoy
Prague's Lesser Town walk
(Ceské noviny)
Glück
im Unglück
Dresden: "Nur" der Synagogenkeller stand unter Wasser. Die neue
Synagoge zu Dresden hat sich nasse Füße geholt. Als die Hochwasserflut
der Elbe mit einer Höhe von 9,40 Meter am 16. August Dresden passierte,
blieb auch die Jüdische Gemeinde nicht verschont
(Jüdische Allgemeine Wochenzeitung)
"Alle
Schäden können repariert werden"
Gespräch mit dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Prag Tomas
Jelinek
(Jüdische Allgemeine Wochenzeitung)
Männer,
die in Stiefeln spenden
Im Wörlitzer Gartenreich hatte sich hoher Besuch angesagt - und kapitalkräftiger:
Kulturstaatsminister Nida-Rümelin schwebte per Hubschrauber aus Dresden
ein, hatte dort schon reichlich Geld ausgegeben und konnte doch immer
noch Hoffnung machen
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Gedenkstätte
Buchenwald hilft Theresienstadt
Auf rund zwei Millionen Euro werden die Flutschäden an der KZ-Gedenkstätte
Theresienstadt geschätzt. Befürchtet wird außerdem, dass
Kriegsverbrecher-Akten verloren gingen. Die Schließung auf unbestimmte
Zeit beschert gravierende Einnahmeverluste. Hilfe soll aus Deutschland
und den USA kommen
(MDR online)
Bilanz
weiterer Kulturstätten in Dresden
Vom Hochwasser besonders betroffen sind folgende städtische Kultureinrichtungen:
Stadtmuseum und Kraszewski-Museum, die Bibliothek Laubegast sowie die
sozio-kulturellen Einrichtungen riesa efau in Friedrichstadt, Alte Feuerwache
in Loschwitz sowie das Putjatinhaus in Kleinschachwitz. Das Stadtarchiv
verlor 90 Prozent seines Bestands
(MDR online)
Gerichtspräsident
friert Akten ein
Notariatsdokumente aus dem 19. Jahrhundert in Gefahr - langwierige Rettung
(Sächsische Zeitung)
"Bei
Papier ist nahezu nichts unmöglich"
Für die Rettung von Büchern ist es nie zu spät
(Sächsische Zeitung)
Klavier
im Fluss
Kilian Forster, Solobassist der Dresdner Philharmonie, gründete die
Initiative "Instrumente in Not"
(Sächsische Zeitung)
Lichtblick:
Ersatz-Spenden für "ertrunkene" Klaviere
Kilian Forster, Kontrabassist der Dresdner Philharmonie, hatte während
des Hochwassers eine sehr undankbare Aufgabe: Er musste das Klavier einer
Musikstudentin in Cossebaude in Einzelteile zerlegen, weil es sich mit
Wasser und Öl vollgesogen hatte und, da nicht mehr verwendbar, nur
noch auf den Sammelplatz für Sperrmüll gebracht werden konnte.
Für Musiker, die Instrumenten eine fast heilige Verehrung entgegenbringen,
gehört eine solche Arbeit sicher zum Scheußlichsten, was ihnen
überhaupt begegnen kann
(Dresdner Neueste Nachrichten)
Nobelpreisträger
Blobel startet weltweite Spendenaktion für Dresdner Denkmäler
Der Medizin-Nobelpreisträger Günter Blobel (66) hat einen weltweiten
Spendenaufruf für den Erhalt und Wiederaufbau der von der Hochwasserkatastrophe
betroffenen Denkmäler in Dresden gestartet.
(Dresdner Neueste Nachrichten)
Schlosspark
Pillnitz ist wieder geöffnet
Auf dem Weg zurück in die Normalität werden im Schlosspark Pillnitz
ab heute wieder Besucher empfangen - dank unzähliger Helfer aus der
Umgebung, die sich an den Aufräumarbeiten beteiligten
(Dresdner Neueste Nachrichten)
Nach
der Flut - Für die Rettung von Büchern ist es nie zu spät
In den Kühlcontainern des Zentrums für Bestandserhaltung herrscht
klirrende Kälte. Bei bis zu minus 25 Grad Celsius haben die Leipziger
Experten mehrere zehntausend Bücher, wertvolle auf Pergamentpapier
geschriebene Urkunden, uralte Handschriften aus Kirchenarchiven, aber
auch einfache Baupläne und Geschäftsunterlagen in den
Kühlregalen des Zentrums zu Eisblöcken erstarren lassen.
30 Tonnen wertvolle Dokumente konnten die Fachleute aus den Fluten der
Elbe und des Mulde-Flusses retten
(Dresdner Neueste Nachrichten)
Dresden,
normal
Nach der Flut
(Die Welt)
Die
Gläserne auf der Toilette
Nach der Flut
(Die Welt)
Nobelpreisträger
Blobel startete Spendenaktion
Dresdner Denkmäler sollen erhalten und wiederaufgebaut werden
(Der Standard)
Den Untergang
vor Augen
Der Weltreport über das gefährdete Kulturerbe
(Neue Zürcher Zeitung)
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